Bad Aibling : Ansgar Skiba – „Natur als Gleichnis“ Vernissage Sonntag, 8.4.2018 14:00 Uhr

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Foto :Kunstverein Bad Aibling

Ansgar Skiba – Natur als Gleichnis
Vernissage 8.4.2018 Galerie im alten Feuerwehrgerätehaus

Ausstellung: 14.-29.4.
Samstags: 14-18 Uhr
Sonntags: 14-18 Uhr

In Bad Aibling stellt der 1959 in Dresden geborene und in Düsseldorf lebende Maler und Zeichner Ansgar Skiba unter dem Titel „Natur als Gleichnis“ bildfüllende Motive von Gletschern, Wellen, Seen und Gebirgslandschaften vor. Sie verwandeln Naturenergie in Farbenergie und schildern gleichzeitig die verschiedenen Zustände des Lebenselixiers Wasser. Das Fließen eines Gletschers oder die schäumende Meeresbrandung werden durch die farbintensive, haptische Malerei für den Betrachter hautnah erlebbar. Pastose, reliefartige Kaskaden- und Kurvenformen lassen den Eindruck von kraftvoller Bewegung und intensivem Erleben entstehen.

Skiba malt im Atelier, ohne Bildvorlagen wie Zeichnungen oder Fotografien. In einem Arbeitsgang entstehen die Bilder einzeln, nie arbeitet der Künstler parallel an mehreren Bildern. Skiba trägt die Ölfarben pastos und nass in nass auf, in mehreren Schichten. Dazu dienen Werkzeuge wie Pinsel aber vor allem Holzstäbe, Nadeln und die Hände. Um eine Störung der Strukturen auf dem Bild zu verhindern muss der Malprozess beendet sein, bevor die Ölfarben eine Haut ausbilden. So entstehen zerklüftete farbige Bildräume, deren Wirkung gleichermaßen von den Farben und der Oberfläche bestimmt wird.

Der Künstler beherrscht aber nicht nur das große Format. Ebenso virtuos bedient er sich des Silberstiftes und der Tuschfeder. Sie kommen bei seinen Zeichnungen und Nachtstücken zum Einsatz. Es handelt sich um kontemplative Landschaftsstudien, die sich aus der direkten Anschauung der Natur speisen.

Die Journalistin Dr. Helga Meister beschreibt die Arbeiten des Künstlers: „Ansgar Skibas Malerei ist von klassischer Schönheit. Sie besitzt eine große Sinnlichkeit und einen geradezu barocken Reichtum … Die Farben reizen sich gegenseitig. Es gibt in keiner Phase des Bildes eine Ruhe. Es besteht ein ständiges Reagieren des einen Tons auf den anderen. Die Kompositionen haben keine illusionistische Tiefe. Die Dramatik entsteht in kleinsten Zellen der Oberfläche. Die Energie ist unglaublich, zunächst kaum begreiflich.“

Kunstfreunde sind herzlich zur Vernissage am 8.4., um 19 Uhr in der Galerie des alten Feuerwehrgerätehauses eingeladen.
Alternativ können Besucher Skibas aktuelle Werke zwischen dem 14. und 29.4. betrachten. Geöffnet ist die Galerie nur samstags und sonntags von 14 bis 18 Uhr.