artroom21 – die Galerie zum Mieten – ein neuer urbaner Schauraum für Kunstanbieter aus anderen Regionen

Mit dem artroom21 in der Gutenbergstraße betreibt ART Innsbruck-Chefin Johanna Penz
künftig auch einen Ganzjahres-Showroom. Der neue Kunstraum ist als Satellitenprojekt zur
Innsbrucker Kunstmesse konzipiert. Doch darüber hinaus möchte Penz engagierte
Künstler/innen und Künstlerkollektive für spezielle ‚Artist in Residence‘-
Ausstellungsprojekte ansprechen.

Foto: artroom 21

Foto: artroom 21

Die ART Innsbruck erhält eine Ganzjahres-Dependance. Vergangenen Freitag wurde in Anwesenheit
von zahlreichen langjährigen ART Innsbruck-Freunden und viel Prominenz aus Kunst und Wirtschaft
der artroom21 eröffnet. Der neue Kunstraum befindet sich gleich neben den Büros der ART
Innsbruck in der Gutenbergstraße 3 im noblen Stadtteil Saggen und wird künftig vor allem auswärtige
Galerien und Kunstinitiativen beherbergen, die sich für ein paar Wochen oder auch mehrere Monate
in Innsbruck niederlassen möchten. Univ. Prof.in Patrizia Moser überbrachte in ihrer Funktion als
Vorsitzende des städtischen Kulturausschusses die Grußworte der Stadt Innsbruck und bedankte sich
bei ART Chefin-Johanna Penz dafür, „dass Sie mit Ihrem unermüdlichen Engagement den heimischen
Kunstmarkt nun schon seit über 18 Jahren beleben. Mit dem artroom21 haben Sie erneut eine
grandiose Idee umgesetzt.“ Die Zahl 21 im Namen des neuen Kunstraumes ist für Penz „eine klare
Referenz an die zeitgenössische Kunst, der wir ja auch in der ART Innsbruck verpflichtet sind.“ Die
Idee zu diesem Satellitenprojekt für die ART Innsbruck trage sie schon seit einiger Zeit mit sich
herum, erzählte Penz bei der Eröffnung. Der Impuls dazu kam eigentlich von den Besucher/innen der
ART Innsbruck. „Ich habe in Gesprächen mit unserem Publikum immer wieder herausgehört, dass
ihnen die Kunstmesse zuweilen fast zu kurz ist, wenn sie einen Aussteller oder eine/n Künstler/in
gerade neu für sich entdeckt haben.“ Für einen Kunstkauf benötige man einfach Zeit und Muße, das
gelte insbesondere für zeitgenössische Kunstwerke, die ihre Betrachter/innen ja häufig
gleichermaßen irritieren wie faszinieren. Wer sich für ein Kunstwerk entscheide, gehe ja in gewisser
Weise eine vertiefende Beziehung zu diesem Objekt ein. Dem müsse naturgemäß eine
Auseinandersetzung und auch Annäherung vorangegangen sein. Und das brauche einfach Zeit, ist
Penz überzeugt.
Aus diesem Grund gibt die engagierte Kunstunternehmerin ihren Aussteller/innen mit dem
artroom21 künftig die Möglichkeit zu längeren ‚Kunstgastspielen‘ in der Landeshauptstadt. Das
könnten, so Penz, beispielsweise ‚ART Nachlesen‘ oder auch ‚ART Previews‘ sein. „Ich denke, dass es
für neue Aussteller aus anderen Ländern sehr spannend sein könnte, sich vorab mit Auszügen oder
Highlights aus ihrem Programm zu präsentieren.“ Die Galerie Kitz-Art aus Kitzbühel, die schon bei der
diesjährigen ART Innsbruck als Aussteller vertreten war, wollte diese Gelegenheit jedenfalls nicht
versäumen und ist nunmehr der Erstmieter des neuen artroom21. Unter dem Ausstellungsmotto
‚Farbenquerschnitt präsentiert Kitz-Art-Betreiber Rudoph Pigneter neben eigenen Werken noch
Arbeiten von Maria Aggstein, Karl Aigner, Hein Buchegger, Silvia Bitschnau, Heidi Gandler, Alfred
Lengauer, Manfred Lardschneider, Mathias Mayr, Mina la Verde, Brigitte Saugstad, Hein Wachinger.
Der artroom21 soll freilich nicht nur auswärtigen Galerien und Kunstvereinigungen die Gelegenheit
bieten, sich dem kunstinteressierten Innsbrucker und Tiroler Publikum vorzustellen.
Die Kunstmessen-Chefin möchte zudem ganz gezielt Künstlerkollektive und internationale
Einzelkünstler/innen ansprechen, die Interesse daran haben, einige Wochen in Innsbruck zu arbeiten
und die hier entstandenen Werke dann gleich vor Ort präsentieren und verkaufen möchten. Es gebe
mittlerweile viele hochspannende bildende Künstler/innen, die es vorziehen, sich eigenständig zu
vermarkten und daher nach temporären Arbeits- und Ausstellungsmöglichkeiten in urbanen Räumen
suchen, weiß Penz. Mit dem artroom21 schließt Penz in der Landeshauptstadt jedenfalls eine
interessante Lücke: Denn erstmals können künftig auch auswärtige Galerien, Kunstvereinigungen,
Künstlerkollektive und interessante Kunstpersönlichkeiten für kürzere oder längere Zeit in Innsbruck
ihre Zelte aufschlagen. „Ich denke, damit schaffen wir ganz neue Impulse und
Vernetzungsmöglichkeiten, die dieser Stadt und dem kulturellen Klima ganz sicher gut tun werden“,
ist Penz überzeugt.

Foto: artroom 21

Foto: artroom 21

(Text und Bilder: artroom21)

Weitere Informationen:
artroom21
Johanna Penz
Gutenbergstr.3, 6020 Innsbruck
https://www.facebook.com/Artroom21?ref=tn_tnmn
artroom21@art-innsbruck.at
Tel.+43 (0)512 567101, +43 (0)650 3288789